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Überblick über das Angebot der Doktorarbeitstage

Du weißt vor lauter Informationen nicht, wo du anfangen sollst? Kein Problem. Hier ist für jede Art von Besucher der Doktorarbeitstage zusammengefasst, was man nicht verpassen sollte.

1. Du willst jetzt keine Doktorarbeit. Hast erstmal andere Sorgen. Aber später willst du schon mal Doktor werden.

Perfekt! Zweites oder viertes Semester, spätestens Anfang Klinik? Du bist die Kernzielgruppe der DoktaMed. Genau jetzt ist die Zeit und die Gelegenheit, um dich durch die Angebote der Doktorarbeitstage zu informieren. Die nächsten Doktorarbeitstage sind frühestens in einem Jahr, da siehst du dann links und rechts schon, wie deine Kommilitonen "irgendwas" anfangen. Und mit Torschlusspanik informiert man sich dann viel zu oft weniger als nötig.

Hier sind die wichtigsten DoktaMed-Angebote für dich:

  1. Eröffnungsveranstaltung
  2. Hier gibt's Vorträge zum Finden der richtigen Doktorarbeit - Punkte auf die man nicht unbedingt von selber kommt, die einem aber jahrelangen Frust und Enttäuschung ersparen können. Wer zeitig kommt, erhascht auch noch eine Gratis-Weißwurst und Breze solange der Vorrat reicht, ab 9:30 Uhr am Dienstag, 11.5. im Foyer vor den Hörsälen in Großhadern. Direkt nach der Eröffnungsveranstaltung nehmen euch die Vortragenden mit und führen euch über die Doktorarbeitstage.

  3. DoktaWalks, Postersessions, andere Vorträge
  4. Wenn dir später eine konkrete Doktorarbeit angeboten wird, ist's schwer, das einzuschätzen, ohne einen gewissen Überblick zu haben, was es so alles an der LMU gibt. Außerhalb der Doktorarbeitstage muss man sich da durch viele Webseiten wühlen und Erfahrungsberichte sammeln.

    Auf den DoktaMed wird das alles in konzentrierter Form geboten. In den Postersessions und Studentenvorträgen teilen deine Kommilitonen ihre Erfahrungen mit dir: Aktuelle oder ehemalige Doktoranden stellen vor, was sie machen, wo sie es machen und wie da so das Klima ist. Diese Vorstellungen sind für dich gedacht und natürlich stehen die Vortragenden dir Rede und Antwort, es gibt keine dummen Fragen.

    Die DoktaWalks sind eine Neuerung dieses Jahr. So ähnlich wie Postersessions, nur hier gibt es eine geführte Tour über die Stände. Da kann man sich aus Sicht der Institute anhören, was sie ihren Doktoranden zu bieten haben und wenn man möchte, kann man mit der einen oder anderen Arbeitsgruppe ins Gespräch kommen.

    Du musst nicht jeden einzelnen dieser Termine mitmachen. Je mehr verschiedene Doktorarbeiten du aber hier in konzentrierter Form kennenlernst, desto leichter und informierter wird später deine Auswahl sein.

  5. Promotionsförderung und Ausland
  6. Wusstest du, dass man auch als Mediziner beim Promovieren bezahlt werden kann? Wusstest du auch, dass FöFoLe nur für Studierende des 4. bis 7. Fachsemesters offen steht und dass die Bewerbung schon läuft? Extra für diese Informationen gibt es einen eigenen Stand.

    Man kann im Ausland nicht nur studieren, famulieren oder PJ machen sondern auch promovieren. Wie das geht, erfahrt ihr auf dem extra dafür eingerichteten Stand.

  7. MethodenMovies
  8. Auch nagelneu, weswegen es bisher auch nur zwei gibt. Diese Kurzfilme wurden aber extra für die Doktorarbeitstage gedreht und zeigen im leicht verständlichen "Sendung mit der Maus"-Stil, wie Methoden von experimentellen Doktorarbeiten funktionieren. Auch das soll eure Entscheidung für oder gegen einzelne Doktorarbeiten informierter machen. Die Kurzfilme laufen in Endlosschleife vor sich hin in Hörsaal III, wann immer da keine andere DoktaMed-Veranstaltung ist.

  9. Fragen & Antworten
  10. Natürlich sind die gesamten Doktorarbeitstage und auch der Infostand dafür da, alle Unsicherheiten zum Thema Doktorarbeit aus der Welt zu schaffen. Am Ende gibt's aber auch nochmal eine Fragen & Antworten-Runde, in der unter anderen eine Expertin für Modul 6 für euch zur Verfügung steht.

2. Die Zeit ist reif. Irgendwie fängt um mich herum jeder was an. Ich will jetzt eine Doktorarbeit haben.

Gut - dann ist der Besuch der Doktorarbeitstage eh schon selbstverständlich. Wenn du noch keine Doktorarbeit angefangen hast, dann gelten für dich genau die Empfehlungen wie oben unter 1., du solltest unbedingt das breite Angebot an Postersessions, Vorträgen und vor allem DoktaWalks nutzen!

3. Du hast schon angefangen.

Wenn du schon in der Doktorarbeit steckst, dann haben wir ...

  1. Workshops für dich.
  2. Die Anmeldung läuft schon eine Weile, beim einen oder anderen ist aber sicher noch ein Plätzchen frei. Die Workshops sollen dir dabei helfen, deine Dissertation gut zu meistern.

  3. Postersessions
  4. Nicht nur für die Suchenden geeignet bringen die Postersessions sicher auch dich auf neue Ideen für die eigene Arbeit und vielleicht auch für Kooperationen. Schließlich gibt es hier den einmaligen Überblick über die medizinische Forschung an der LMU. Wahrscheinlich stellst du ja aber sowieso selber ein Poster vor, was dich durch ein weiteres Quentchen Kongresserfahrung und die Aussicht auf viele Preise weiterbringt.

  5. Get-together und DoktaMovie
  6. Falls du vor hättest neben den anderen Instituten der LMU auch noch ein bisschen weiter über den Tellerrand zu schauen, gibt es am Dienstag Abend dank Movies & Medicine Gelegenheit dazu. Da gegen kleinen Unkostenbeitrag für euer leibliches Wohl auch gesorgt wird, könnte das ein unterhaltsamer, gemütlicher aber auch erhellender Abend werden.

4. Du bist fertig mit der Diss, willst aber mit dem Forschungsleben nichts mehr zu tun haben.

Gut! Da bist du in guter Gesellschaft. Natürlich steht es dir trotzdem frei, im gesamten Verlauf der Doktorarbeitstage deine Nachfolger über deine Erfahrungen - gut wie schlecht - zu informieren. Letztlich empfehlen würden wir dir aber dann nur das ...

  1. Get-together und den DoktaMovie.
  2. Es gibt ein offenes Buffet mit Getränken im Unkostenbeitrag von fünf Euro inklusive, mit gratis-Filmvorführung, die man auch ohne weiteres Interesse an Forschung bei einem kühlen Bierchen im Kreise von Kommilitonen aus allen Semestern genießen kann.

5. Du bist fertig mit der Diss, bist aber weiter forschungsinteressiert?

Dann bietet sich natürlich auch ein Besuch der Doktorarbeitstage an. Wo sonst findet man so viele Forscher der LMU verschiedensten Hintergrundes auf engem Raum versammelt? Wir empfehlen Dir besonders ...

  1. die DoktaWalks.
  2. In einer geführten Tour schlendert man an all den verschiedenen Instituten vorbei und kann dann nach Belieben und Interesse ein persönliches Gespräch mit den Arbeitsgruppen suchen. Schließlich muss man nicht unbedingt dort post-Doc werden, wo man promoviert hat. Und wenn doch, dann findet sich sicher zumindest der eine oder andere Denkanstoß, wenn nicht gleich Kooperationspartner.

  3. Die Workshops.
  4. Die Workshops haben verschiedene Themen - einige sind sicher nicht nur für die Doktorarbeit an sich wertvoll. So zum Beispiel das Schreiben eines Weltklasse-Papers oder die Karrieremöglichkeiten forschender Frauen könnten auch Promovierten behilftlich sein.

6. Du willst nie Doktor werden.

Laut unserer Umfrage unter etwa 800 Medizinstudierenden der LMU gehörst Du da zu einer zweiprozentigen Minderheit. Wir bewundern deinen Entschluss, es gehört Mut dazu, gegen den Strom zu schwimmen. Leider merken viele erst spät, dass sie ihre Doktorarbeitsschiene falsch gewählt haben oder eigentlich überhaupt nicht promovieren wollen. Vielleicht kommst du einfach mal zum ...

  1. Get-together
  2. und unterhältst dich mit Kommilitonen in der Orientierungsphase darüber, was zu deinem Entschluss geführt hat? Direkt darauf folgt auch der ...

  3. DoktaMovie,
  4. der nichtsdestotrotz ein unterhaltsames Event zu werden verspricht.

  5. Die Abschlussrunde und der Auslandsstand
  6. könnten für dich ebenfalls interessant sein, wenn du herausfinden willst, wie du ohne Doktorarbeit dein Modul VI sinnvoll verbringen kannst.

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