
Jedes Institut der LMU soll die Gelegenheit haben, auf einem Stand im Foyer der DoktaMed seine Forschung und Arbeitsgruppen vorzustellen. Dabei kommen Anbieter und Suchende in ungezwungenen Kontakt.
Was wäre ein Kongress ohne Poster? Alle Medizinstudenten, die an der LMU promovieren waren aufgerufen, ein Abstract eines Posters einzureichen. Dies richtet sich an statistische, klinische oder experimentelle Arbeiten gleichermaßen. Die Präsentation dient natürlich dem Austausch zwischen LMU-internen Forschenden - aber auch gerade die potentiellen Doktoranden erhalten einen guten Überblick über die Möglichkeiten zu promovieren. Und die aktive Teilnahme lohnt sich nicht nur für die Lebensläufe der Aussteller: wer für einen Vortrag ausgewählt wird, erhält ein individuelles Präsentationstraining und auf den DoktaMed wird es mehrere Posterpreise geben.
Ein Komitee aus Studierenden und Fakultätsmitgliedern wird die eingereichten Abstracts beurteilen und Doktoranden für Vorträge auswählen. Daneben werden einige erfolgreiche Forscher der LMU zu Vorträgen geladen. Dabei soll es weniger um konkrete oder spezielle Forschungsinhalte gehen als um Überblicke sowohl über das Gebiet als auch über den Werdegang des Forschungsnachwuchses.
Das Handwerkszeug des Wissenschaftlers vom Studierenden über den Doktoranden zum Promovierten ist vielfältig und soll nicht immer autodidaktisch erworben werden müssen. Im Rahmen der DoktaMed werden Workshops durch kompetente Dozenten angeboten, zum Beispiel zu den Themen
Die Teilnahme ist für alle Humanmedizinstudenten der LMU kostenfrei.
Über die Arbeit zu reden ist das eine - ob man gut miteinander auskommt merkt man in der Praxis aber noch besser. Daher gibt es auf der DoktaMed sogenannte Round tables, an denen Arbeitsgruppenleiter mit interessierten Studierenden gemeinsam an eine Forschungsfragestellung herangehen. Da zählt weniger das Ziel als der Weg und sowohl Doktoranden als auch Betreuer können merken, ob sie miteinander arbeiten wollen.
Und was wäre ein Kongress ohne Rahmenprogramm? Am 24. Juni ab 19:30 Uhr beginnt das lockere Beisammensein bei Musik, Speis und Trank im Foyer des Hörsaaltrakts Großhadern. Für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro steht allen das Buffet frei.
Insgesamt werden auf den Doktorarbeitstagen fünf Posterpreise verliehen. Es gibt immer zwei parallel laufende Postersessions, die Leiter dieser Sessions einigen sich auf einen Gewinner. Die Kriterien, die an die Poster und deren Präsentation gelegt werden, sind recht einfach: Wer es am besten versteht, einerseits seine Forschung allgemeinverständlich darzustellen und andererseits den Weg dorthin so beschreibt, dass andere Studierende viel Nutzen davon haben, wird preisgekrönt. Mehr Details zum Poster gibt's hier.